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ReflexionsThema Empathie

28 Okt 2017, Geschrieben von ReflectionWork in Themen

Sich in andere hineinversetzen – eine Überlebensstrategie

„Für mich stellen Liebe und Mitgefühl eine allgemeine, eine universelle Religion dar.“ Dalai Lama

Die Empathie beginnt für viele im Blickkontakt, in der persönlichen Begegnung, wenn Geschichten ausgetauscht werden mit Worten oder Bildern oder allem, was zur Verständigung dienlich ist. Die Fähigkeit sich in Andere einzufühlen, braucht aber nicht unbedingt den direkten Kontakt. Für viele reicht die Beschreibung der Lebensumstände und Lebensbedingungen anderer, um sich in andere Personen einfühlen zu können.

Empathie ist nicht Mitleid, nicht Zuwendung ohne Kritik, nicht uneingeschränkte Zustimmung aber ehrlicher Respekt. Empathie akzeptiert, dass das Gegenüber gute Gründe hat, nicht sofort einsichtig ist sondern gehört und aus ihrer/seiner Sicht verstanden werden will. Empathie nimmt das Gegenüber und sich selbst wahr, bleibt in Kontakt, überwindet Verletzungen und ermöglicht Annäherung.

Echtes Mitgefühl kennt eigentlich keine Grenzen, beschränkt sich nicht auf die eigene Gruppe oder Kultur, denkt nicht in Reihenfolgen oder selektiv. Aber wird wer zu viel Mitgefühl hat dann nicht untergehen?

Braucht Mitgefühl Gegenseitigkeit?

Getragen von der Hoffnung, dass Mitgefühl sich überträgt und nicht einseitig bleibt, üben sich viele jeden Tag in Empathie. Und wir erfahren, dass Mitgefühl und Geduld helfen, zwischen noch so fremd anmutenden Menschen Ähnlichkeiten zu entdecken und scheinbar nicht überbrückbare Distanzen zu überwinden. Der Physiker Stephen Hawking meint: „Die Empathie bringt uns zusammen und zwar in einem ruhigen und friedlichen Zustand. Die Aggression droht uns alle zu vernichten.“

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